Lektion 5 von 8⏱ 8 Min. · ohne Mathe

Long, Short, Stop-Loss und Ziel

Klick auf ein unterstrichenes Wort, um die Erklärung zu sehen.

Beim Fahrrad konntest du nur verdienen, wenn der Preis stieg. An der Börse kannst du in beide Richtungen verdienen.

Long: Wette auf steigende Preise

Ein ist wie beim Fahrrad: jetzt kaufen, verkaufen, wenn es teurer ist. Fällt der Preis, verlierst du.

Short: Wette auf fallende Preise

Ein klingt seltsam: Du verkaufst zuerst etwas, das du nicht hast, und kaufst es später zurück. Bei Futures ist das ganz normal, ein Klick. Fällt der Preis, verdienst du. Steigt er, verlierst du.

Stop-Loss: dein Sicherheitsgurt

Ein ist der Preis, bei dem du sagst: „Kommt er bis hier, lag ich falsch, ich steige aus.“ Der Broker schließt den Trade selbst, auch wenn du schläfst oder panisch auf den Chart starrst.

Ein Trade ohne Stop ist wie Autofahren ohne Bremsen. Es kann lange gut gehen, aber ein einziger schlechter Tag nimmt dir alles.

Ziel: wo ich den Gewinn mitnehme

Das ist der Preis, bei dem du mit Gewinn schließt. Ein guter Trade hat ein Ziel, das mindestens so weit weg ist wie der Stop, idealerweise doppelt so weit. Beispiel:

  • Einstieg: 20.000
  • Stop: 19.980 (Risiko 20 Punkte)
  • Ziel: 20.040 (möglicher Gewinn 40 Punkte)

Das nennt man ein Chance-Risiko-Verhältnis von 1 : 2. Selbst wenn du nur bei der Hälfte deiner Trades recht hast, liegst du am Ende im Plus.

✅ Kurzer Check

Du glaubst, der Preis fällt. Was machst du?

Bildung, keine Finanzberatung. Der Handel mit Futures ist riskant, und du kannst mehr verlieren, als du eingesetzt hast.